Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus

Im Rahmen der aktuell laufenden Fastenaktion 7wochenohne.de
bekomme ich wöchentlich eine Mail zugesendet.

Der Text dieser Mail fand ich sehr aufmunternd auch gerade in der aktuellen Corona-Pandemie-Situation:

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Oder ist ein Mensch unter euch, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete? Oder der ihm, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete? Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!
Matthäus 7,7–11

Liebe Fastende,

es beginnt die sechste Fastenwoche. Die sechste Woche „Pessimismus-Fasten“ fängt an und gleichzeitig sind wir in der dritten Woche „Nähe-Fasten“. Für beides brauchen wir Zuversicht. Für beides brauchen wir Ausdauer. Die Fastenzeit dauert 40 Tage. Das ist eine gut kalkulierte Zeit, und man kennt das Ende. Ostern ist das Leben in aller Pracht zurück. Auf dieses Ziel hin kann man gut fasten. Aber unser Verzicht auf Nähe und Begegnung wird länger dauern, und was danach kommt, ist ebenso ungewiss. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Darum hilft es wenig, zu sagen: „Bald ist es geschafft“, denn wenn wir so denken, verlieren wir einen Tag nach dem anderen, der uns eigentlich geschenkt ist. Darum möchte ich den Text für die Woche als eine Anleitung nutzen, wie wir diese Tage nutzen können. So gut, wie es eben gerade geht.

Der Text stammt aus der Bergpredigt, einer langen Rede Jesu im Matthäusevangelium. Die Bergpredigt behandelt viele Themen: Worauf man hoffen darf, wie man fasten oder beten soll, wie man richtig liebt. In unserem Text geht es um Beten und Hoffen, und Jesus sagt: „Hofft auf das Gute! Rechnet damit, dass Gott es gut mit euch meint und euch also auch Gutes geben wird.“ Wie häufig nutzt Jesus auch hier ein leicht verständliches Beispiel, um seine Worte zu erläutern. Er sagt: „Schaut euch selbst zu und seht, wie gut ihr miteinander umgeht. Ihr gebt euren Kindern doch auch keine Steine oder Schlangen zu essen. Ihr gebt ihnen, was sie brauchen, was sie erbitten.“

Das ist eine so hilfreiche Blickrichtung für diese Tage: uns selbst dabei zusehen, wie wir einander selbstverständlich Gutes tun. Es liegt in unserer Natur, dass wir füreinander sorgen. Das tun wir selbstverständlich, obwohl wir ganz anders können, obwohl wir „böse sind“, wie Jesus in unserem Text sagt. Wir Menschen können in der Tat böse sein. Wir können anderen das Toilettenpapier und die Nudeln wegnehmen. Wir können selbstsüchtig und grausam sein. Aber sobald eine Beziehung ins Spiel kommt, geben wir einander, worum man uns bittet.

Gerade weil es für uns so selbstverständlich ist, merken wir es oft gar nicht. Wer aber den Blick schärft, kann feststellen, dass wir einander gerade mehr geben, als wir es sonst tun. Gespräche mit Freundinnen und Freunden, die sonst nebenbei verlaufen, werden jetzt geplant. Man freut sich, die Nachbarn wohlauf im Treppenhaus zu sehen und versichert einander: „Wenn jemand von uns in Quarantäne muss, kaufen die anderen ein!“ Unsere Geduld wird nicht nur strapaziert, sie wird trainiert. Manche Eltern lächeln viel länger über ihre Kinder, als sie sich das zugetraut hätten. Manche Paare stellen erstaunt fest, dass sie tatsächlich gut zueinander passen.

Darum lautet auch meine Wochenaufgabe so: Nutzen Sie die Tage! Sehen Sie sich selbst dabei zu, wie Sie anderen selbstverständlich Gutes tun. Haben Sie keine Angst, dass Sie deswegen gleich selbstgefällig oder überheblich werden könnten. Nehmen Sie es einfach wahr, wie einfach und ohne Anstrengung es geht, dass Sie anderen geben, was die brauchen. Und tun Sie das in der Gewissheit, dass Gott Ihnen auch geben wird, was sie brauchen. Denn das, so sagt Jesus, sollte uns ebenso selbstverständlich sein. Wenn Sie Ihre Erfahrungen darüber teilen möchten, tun Sie das gern in den Social Media mit dem Hashtag #zuversicht oder #7wochenohne.

Wie gesagt, die kirchliche Fastenzeit, die eigentlichen „Sieben Wochen Ohne“ enden am Ostersonntag. Weil aber das Motto in diesem Jahr so passend ist, und weil wir so viele freundliche Rückmeldungen bekommen haben, habe ich mich entschlossen, Ihnen auch über Ostern hinaus diese „Fastenmails“ unter der Überschrift „Sieben und mehr Wochen Zuversicht“ zu schicken. Ich habe dazu die Unterstützung meiner Kolleginnen im GEP zugesichert bekommen, die sich um die Korrektur und um den Versand kümmern. Ich danke sehr dafür und hoffe, dass diese Verlängerung auch in Ihrem Sinne ist.

Zuversicht und Segen für Sie alle!

Ihr Frank Muchlinsky

Frank Muchlinsky ist Pastor der Nordkirche. Er hat viele Jahre in der Erwachsenenbildung und in der Diakonie gearbeitet. Sein Schwerpunkt liegt darauf, Glaube und Theologie erfahrbar und verständlich zu machen. Seit 2012 arbeitet er bei evangelisch.de.

Herausgeber und Verlag
Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH
Emil-von-Behring-Straße 3
60439 Frankfurt am Main

 

Eierhickelbahn 2.0 bei Project T @Home

Die Aktion ist zwar “offiziell” beendet, (schau Dir die 3 besten Eierhickelbahnvideos an), wer aber trotzdem ein Video erstellen möchte, kann uns das natürlich sehr gerne zusenden. Wir werden es dann in dem Beitrag oben auch veröffentlichen. 🙂


Hallo Ihr lieben, wir laden euch ganz herzlich zur letzten Project T Aktivität vor den Osterferien ein.

Wie jedes Jahr geht es um die Eierhickel Challenge. Wir würden uns freuen wenn Du dabei bist.

Was ist zu machen?
Bau zuhause eine Eierhickelbahn und dreh einen Film mit dem rollenden Ei. Schick diesen Film an webmaster@cvjm-alchen.de .

Einsendeschluss
Mittwoch 01.04.2020.

Gibt es auch was?
Die besten 3 Filme/Bahnen werden prämiert. Viel Erfolg wünscht das ProjectT Team.

Und – wenn für Euch OK – würden wir die Videos auch gerne hier veröffentlichen. Wir freuen uns auf viele tolle Videos…

Christliche Zeitschriften digital lesen – kostenfrei und unverbindlich

Veranstaltungen, Gottesdienste, Kleingruppen – all das darf vorerst nicht mehr stattfinden. Doch Ermutigung für Leben und Glauben brauchen wir gerade in diesen Tagen. Der SCM verlag bietet daher folgendes Angabot an –> “Wir wollen Sie unterstützen, die vermehrt daheim verbrachte Zeit möglichst bereichernd zu gestalten. Persönlich, als Familie und als Gemeinde.

Mehr Infos unter https://microshop.bundes-verlag.net/christliche-magazine-gratis-lesen/

Smartphone und Tablet mit digitalen Zeitschriften des SCM verlages
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Ökumenisches Glockengeläut und Gebet Kirchenglocken laden um 19:30 Uhr zum Beten ein

(Update)Der Evangelische Kirchenkreis Siegen und das katholische Dekanat Siegen ziehen ihr abendliches Glockengeläut auf 19.30 Uhr vor. Damit schließen sich die evangelischen und katholischen Kirchen im Siegerland der Zeit an, die sich in den meisten Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Westfalen und im Bistum Paderborn durchgesetzt hat.(/Update)

Ab diesem Freitag werden um 20.30 Uhr fast überall im Siegerland die Glocken der katholischen und evangelischen Kirchen jeden Tag für fünf Minuten läuten. Damit laden der Evangelische Kirchenkreis Siegen und das katholische Dekanat Siegen zum Gebet in Zeiten der Corona-Pandemie ein – jeder bei sich zu Hause und doch gemeinsam. Auch wenn aktuell die üblichen Gottesdienste ausfallen müssen, wollen die beiden großen Kirchen damit zeigen, dass sie für die Menschen da sind und dass Gemeinschaft in anderen Formen möglich ist. „Gemeinsam wollen wir beten für die an Corona erkrankten und verstorbenen Menschen und ihre Angehörigen, für das medizinische Personal, für unsere politischen Entscheidungsträger und dafür, dass Gott uns Mut und Zuversicht in diesen schwierigen Zeiten schenkt“, erklärten Superintendent Peter-Thomas Stuberg und Dechant Karl-Hans Köhle. Die Uhrzeit 20.30 Uhr ist bewusst gewählt: Kurz nach der „Tagesschau“ sind die Eindrücke und Nachrichten des Tages noch frisch im Kopf und das Bedürfnis, still zu werden, Fürbitte zu halten und im Gebet neue Zuversicht zu schöpfen, ist bei vielen Menschen vielleicht besonders groß.

Immer wenn Kirchenglocken läuten, bedeutet das eine Einladung zum Gottesdienst und Gebet. Mit dem Geläut um 20.30 Uhr begleiten die evangelischen und katholischen Kirchen im Siegerland nun ab Freitag die Einladung zur virtuellen Gebetsgemeinschaft, die das Dekanat bereits vor einigen Tagen gestartet hat. Dabei verweist das Dekanat besonders auf ein biblisches Gebet in Psalm 91:

„Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen. Ich sage zum Herrn: Du meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue. Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag.“

Flankiert werden soll die Aktion von Seiten des Kirchenkreises mit täglichen kurzen Impulsen auf der Kirchenkreis-Internetseite sowie auf Facebook und Instagram.

(Links dazu haben wir vom CVJM Alchen noch nicht gefunden… wir bleiben dran und aktualisieren diese Seite wenn wir was finden. 🙂

Schnitzeljagd durchs Netz – Project T @HOME

Heute gab es den ersten Abend von Project T@HOME.

In der WhatsApp-Gruppe wurden verschiedenste Fragen gestellt die es zu beantworten galt. der Jeweils erste mit der richtigen Anwort konnte ein Ü-Ei gewinnen.

Fragen aus Bibelstellen, Städtenamen auf Basis von Geo-Koordinaten, Kirchen anhand von Bildern oder auch Fragen zu bestimmten Videos wollten beantwortet werden.

Die Lösung waren jeweils ein bestimmter Buchstabe der Stadt oder des Lösungswortes.

Zum Schluss kam die Lösung “Pariser Basis” heraus.

 

Project T @ Home

Aufgrund der Coronakrise treffen wir uns nicht persönlich aber bei den nächsten Terminen online.

Es handelt sich also um eine alternative Online-Gruppenstunde die wir zusammen per PC/Handy und Messenger-Gruppe und einem Chat durchführen werden. Seid gespannt, wir freunen uns auf Euch!

Wir werden Euch entsprechend per Messenger direkt informieren. Wer Interesse hat, an den Aktionen teilzunehmen (und noch nicht in unserer Project T Messenger-Gruppe ist) kann sich gerne auch vorab per Mail an uns wenden. –>

Nix sinnvolles im Netz? Der Tipp für Dich

Kein Bock mehr auf sinnfreie Serien und Videos?

Dann schau doch einfach mal hier vorbei:

BIBeL.LIFESTREAM WEIL GEMEINSAM BESSER IST

https://www.cvjm-westbund.de/website/de/cw/mediathek/bibel-lifestream

Und hier schon mal alle Termine zum vormerken:

Alle Termine des BIBeL.LIFESTREAM

Was ist das?

Bibel.Lifestream ist ein Format für junge Erwachsene, die gemeinsam den christlichen Glauben entdecken wollen. Für alle, die neugierig sind, was die Bibel uns heute zu sagen hat. Für alle, die Fragen haben und miteinander nach Antworten suchen.

Bibel.Lifestream ist ein gemeinsames Projekt von CVJM Baden, CVJM Westbund und CVJM Bayern.

Die Liveübertragung findet 14-täglich dienstags, 20.15 Uhr aus dem CVJM-Lebenshaus “Schloss Unteröwisheim” statt.

Die nächsten Termine von Bibel.Lifestream

Was passiert da?

Im Zentrum jedes Abends steht ein Bibeltext.

Alle Gruppen lesen diesen Text, tauschen sich darüber aus, stellen Fragen und entdecken miteinander die Botschaft der Bibel für unser Leben.

Moderiert wird das Ganze aus dem CVJM-Lebenshaus. Statements werden für alle geteilt. Fragen werden live beantwortet.

wie geht das?

Egal ob in Veldhausen oder Alchen, am Bodensee oder im Siegerland, in Wuppertal oder Berlin: jede Gruppe kann ihre Fragen stellen und den Abend mitgestalten.

 

Die Übertragung ist über diese Homepage (siehe Link unten) frei empfangbar. Fragen und Statements können direkt über eine Handynummer geäußert werden.

 

Bibel.Lifestream dauert maximal 45 Minuten und ist damit leicht einzubinden in Hauskreise und Mitarbeitergruppen. Es bleibt am Abend genug Zeit für Lobpreis, Austausch und Gebet.

Hier gibt’s die Erklärung in fünf Minuten: Bibel.Lifestream Trailer

 

Header Photo by Trisha Shears from FreeImages